Hühnersuppe

Hühnersuppe

Zutaten für 8 Personen: 1 Huhn, 4 Karotten, ½ Sellerie, 2 Zwiebeln, 2 Peterwurzen, 3 Scheiben Ingwer, 2 EL Senfkörner, 1 EL Pfefferkörner, 1 EL Pimentkörner, 1 EL Salz, 2 Lorbeerblätter, 2 Sternanis, Schnittlauch

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Kohlenhydrate: 9 g Eiweiß: 34 g Fett: 10 g Ballaststoffe: 6 g
Energie: 250 kcal (1.046 kJ)

Zubereitung von Hühnersuppe

Fleisch

Von 1 Huhn die Keulen und Flügerl abtrennen. (Ich verwende kein Suppenhuhn sondern - wegen des feineren Geschmackes - ein handelsübliches Huhn) Das Filet herausschneiden. Das Filet und das Oberkeulenfleisch sollte für andere Gerichte verwendet werden. Die Keulen, die Flügerl, die Karkasse und die Innereien in einen Topf geben. Mit 4 L kaltem Wasser zustellen.

Klären

Das Wasser zum Köcheln bringen. Wichtig: das Wasser darf immer nur leicht köcheln, nie kochen. Den aufsteigenden Schaum mehrmals mit einem Sieb oder einem Schöpfer abseihen. Das dauert etwa 30 - 45 Minuten.

Zwiebel rösten

In der Zwischenzeit werden die Zwiebel angeröstet. 2 Zwiebeln (mit der Schale) am Äquator halbieren und ohne Fett in einem Topf braun anrösten. Mit Wasser ablöschen und Beiseite stellen.

Gemüse und Gewürze

Wenn sich kein weiterer Schaum mehr bildet, Gemüse, Kräuter und Gewürze hinzugeben. Dazu ½ Sellerie, 4 Karotten, 2 Peterwurzen und den Zwiebel (mit dem Wasser) zur Suppe geben. Ebenso 2 Lorbeerblätter, 2 EL Senfkörner, 1 EL Pfefferkörner, 1 EL Pimentkörner, 2 Sternanis und 3 Scheiben Ingwer. [Köcheln.

Abseihen & Würzen

Das Gemüse und das Fleisch herausnehmen. Die suppe abseihen, Kräuter und Gewürze verwerfen. Das Hühnerfleisch von Knochen ablösen. Die Suppe mit 1 EL Salz würzen.

Servieren

  • Schnittlauch
Das Gemüse klein schneiden. Die Hühnersuppe mit Gemüse Fleisch und Beilage nach Wahl anrichten und mit 1 Bund gehacktem Schnittlauch garnieren.
Erstellt und erprobt von Martin Schlagnitweit – saisonaler Hobbykoch, Webentwickler und Gemüsegärtner.

Hühnersuppe beruht traditionell aus den Resten des Huhns (Karkasse und Innereien) oder alten Legehennen, mittlerweile aber vermehrt aus ganzen ausgenommenen Junghühnern hergestellt. Die Hühnersuppe bietet bei jeder Art von Unwohlsein, Erkältungen, Erschöpfungen z.B. nach einer Schwangerschaft eine wundervolle heilsame Wirkung - auch für die Seele. So stammt auch das französische Wort "Restaure", von dem sich das "Restaurant" herleitet von "wiederherstellen".

Hühnersuppe als Hauptgericht

Die Hühnersuppe kann entweder als Hauptgericht mit dem mitgekochten Gemüse und dem Fleisch oder mit Suppeinlagen wie Grießnockerl, Fritatten, Bisquitschöberl, Kaspressknödel, Leberknödel oder Suppennudeln serviert werden.

Hühnersuppe zum Aufgießen

Als geschmacksgebende Zutat wird die Hühnersuppe auch gerne zum Aufgießen für gebundene Suppen wie Zwiebelsuppe, Knoblauchcremesuppe, Kürbiscremesuppe, Paprikasuppe, Spargelcremesuppe oder Gulaschsuppe verwendet.

Herkunft der Hühnersuppe

Die Herkunft der Hühnersuppe geht wahrscheinlich bis auf die Mittelsteinzeit zurück. Bereits 30.000 vor Christus wurde südfranzösischen Ausgrabungen zufolge in Erdlöchern mit zum Glühen gebrachten Steinen Suppe gekocht. Das Huhn war bereits ein beliebtes Beutetier und im Übergang zur Jungsteinzeit ab 8.000 vor Christus eines der ersten Haustiere, das gezüchtet wurde. Der Vorteil beim Kochen war damals, dass das wertvolle Fett im Gegensatz zum Grillen im offenen Feuer nicht verbrannte, sondern erhalten blieb.

Rezepte für Hühnersuppe

Aufgrund des hohen Alters konnte sich die Hühnersuppe weltweit verbreiten und ist bis heute in den verschiedensten Kulturen hochbeliebt. Asiatische Rezepte kombinieren Hühnersuppe mit Kokos, Ingwer, Soja oder Kurkuma bzw. Reis, in Frankreich wird sie mit Thymian, Lorbeer und Weißwein gekocht und in Deutschland vorwiegend mit Wacholder, Pfeffer sowie Liebstöckel zusammen mit Gemüsestücken, wie Karotten, Lauch, Zwiebel und Selleriewurzel. Es gibt also viele Spielarten, eine Hühnersuppe selber zu kochen und den persönlichen Vorlieben anzupassen.

Hühnersuppe in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Hühnersuppe hat auch in der TCM eine wichtige Bedeutung für die Regeneration des Körpers. In der TCM wird der Mensch in seiner Gesamtheit gesehen. Disharmonien werden idealerweise prophylaktisch schon vor Ausbruch erkannt und rechtzeitig behoben, oder es wird die Heilung unterstützt. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Nahrungsmittel. Die Einteilung der Nahrungsmittel nach der TCM erfolgt nach Yin und Yang und ihrer Geschmacksrichtung.

  • Holz: sauer - zieht zusammen, wie Zitrone und bewahrt die Körpersäfte, Hagebuttentee saure Obstsorten, ...
  • Feuer: bitter - leitet nach unten, wie bittere Blattsalate, Kaffee, ...
  • Erde: süß - baut Energie auf, entspannt und harmonisiert, befeuchtet, wie Nüsse, Gemüse, ...
  • Metall: scharf - löst Stagnation, zerstreut, verteilt, wie Chilischoten, Kren, Ingwer, ...
  • Wasser: salzig - leitet nach unten, weicht auf, wie Algen, Hülsenfrüchte
  • Die Hühnersuppe wird dem Holz zugeordnet und regeneriert die Körpersäfte. Durch die jeweiligen Gemüsezutaten werden z.B. die weiteren regenerativen Wirkungen erreicht wie die Harmonisierung. Grundsätzlich wird in der TCM saisonal und regional gekocht, also sollten auch die Zutaten der Hühnersuppe diesem Prinzip entsprechen.

    Nährwerte pro Portion

    Referenzmenge: 1 Portion
    Zusammensetzung
    Kohlenhydrate 16% Eiweiß 61% Fett 18% Ballaststoffe 11%
    Kohlenhydrate
    9 g
    Eiweiß
    34 g
    Fett
    10 g
    Ballaststoffe
    6 g
    Energie
    250 kcal
    1.046 kJ

    Fragen zu Hühnersuppe

    Wie viele kcal hat Hühnersuppe?
    Eine Portion Hühnersuppe liefert 250 kcal.
    Wieviel Kohlenhydrate enthält Hühnersuppe?
    Eine Portion Hühnersuppe enthält 9 g Kohlenhydrate.
    Wieviel Eiweiß enthält Hühnersuppe?
    Eine Portion Hühnersuppe enthält 34 g Eiweiß.
    Wieviel Fett enthält Hühnersuppe?
    Eine Portion Hühnersuppe enthält 10 g Fett.
    Wieviel Ballaststoffe enthält Hühnersuppe?
    Eine Portion Hühnersuppe enthält 6 g Ballaststoffe.

    Saisonwert im Jahresverlauf